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Vor den Bildern in der Heimatstube: (von links) Iris Diekmann, Dr. Andreas Wulf und  Annette Strohdiek. (© Cordula Gröne) 12.10.2016

 

Die Heimatstube wirkt für Trauungen eher altbacken. Deshalb hatte eine Bürgerin vorgeschlagen, den Raum moderner zu gestalten. Die Politik hatte die Verwaltung daraufhin beauftragt, gemeinsam mit dem Heimatverein zu überlegen, ob es woanders geeignete Räumlichkeiten gebe. Jetzt wird nach einer Lösung gesucht, eine Entscheidung ist vor Mitte 2017 nicht zu erwarten.

Die Heimatstube ist mit dem Bau des Rat- und Bürgerhauses im Jahr 1990 entstanden. Seitdem werde der Raum für Klönabende des Vereins genutzt, erklärt Heimatverein-Pressereferentin Iris Diekmann. Im Jahr 2000 sei der damalige Bürgermeister Peter Hufendiek auf den Ex-Vorsitzenden des Heimatvereins, Kurt Wistinghausen, zugekommen, um ihn zu fragen, ob der Raum auch als Trauzimmer genutzt werden könne.

„Mit der Gestaltung haben wir uns viele Gedanken gemacht", erinnert sich Diekmann. Eine Wand erhielt aufgesetzte Holzlatten, die eine Referenz an die früher vielfach vorhandenen Fachwerk-Häuser darstellen. Eine Geschichte hat auch das große Ölbild. Gemalt hat es ein unbekannter Reisender, der im Gasthof Heidekrug logiert hatte. Weil er die Rechnung nicht zahlen konnte, malte er ein Bild für die Wirtin Alwine Böger. Der Heimatverein fand das Gemälde bei einem Händler und restaurierte es.

Der Heimatverein war mit der Nutzung als Trauzimmer einverstanden, doch ist der Raum für diese Zwecke eigentlich zu klein. Der Vorstand hat sich deshalb mit Bürgermeister Dr. Andreas Wulf die Räumlichkeiten in der ehemaligen Hauptschule angeschaut.

Nachgedacht werde auch darüber, für die Trauungen eventuell ein anderes Zimmer im Rathaus zu nutzen, so Wulf. Bis zum nächsten Sommer sei genug Zeit, verschiedene Möglichkeiten zu prüfen. „Solange die Heimatstube besteht, soll sie auch so bezeichnet und genutzt werden", findet Vorsitzende Annette Strohdiek.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2016

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Vor den Bildern in der Heimatstube: (von links) Iris Diekmann, Dr. Andreas Wulf und  Annette Strohdiek. (© Cordula Gröne)

 

 

Die Heimatstube wirkt für Trauungen eher altbacken. Deshalb hatte eine Bürgerin vorgeschlagen, den Raum moderner zu gestalten. Die Politik hatte die Verwaltung daraufhin beauftragt, gemeinsam mit dem Heimatverein zu überlegen, ob es woanders geeignete Räumlichkeiten gebe. Jetzt wird nach einer Lösung gesucht, eine Entscheidung ist vor Mitte 2017 nicht zu erwarten.

 

Die Heimatstube ist mit dem Bau des Rat- und Bürgerhauses im Jahr 1990 entstanden. Seitdem werde der Raum für Klönabende des Vereins genutzt, erklärt Heimatverein-Pressereferentin Iris Diekmann. Im Jahr 2000 sei der damalige Bürgermeister Peter Hufendiek auf den Ex-Vorsitzenden des Heimatvereins, Kurt Wistinghausen, zugekommen, um ihn zu fragen, ob der Raum auch als Trauzimmer genutzt werden könne.

 

„Mit der Gestaltung haben wir uns viele Gedanken gemacht", erinnert sich Diekmann. Eine Wand erhielt aufgesetzte Holzlatten, die eine Referenz an die früher vielfach vorhandenen Fachwerk-Häuser darstellen. Eine Geschichte hat auch das große Ölbild. Gemalt hat es ein unbekannter Reisender, der im Gasthof Heidekrug logiert hatte. Weil er die Rechnung nicht zahlen konnte, malte er ein Bild für die Wirtin Alwine Böger. Der Heimatverein fand das Gemälde bei einem Händler und restaurierte es.

 

Der Heimatverein war mit der Nutzung als Trauzimmer einverstanden, doch ist der Raum für diese Zwecke eigentlich zu klein. Der Vorstand hat sich deshalb mit Bürgermeister Dr. Andreas Wulf die Räumlichkeiten in der ehemaligen Hauptschule angeschaut.

 

Nachgedacht werde auch darüber, für die Trauungen eventuell ein anderes Zimmer im Rathaus zu nutzen, so Wulf. Bis zum nächsten Sommer sei genug Zeit, verschiedene Möglichkeiten zu prüfen. „Solange die Heimatstube besteht, soll sie auch so bezeichnet und genutzt werden", findet Vorsitzende Annette Strohdiek.

 

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