Nie genug der Plaggerei

 

Die Heidelandschaft ist durch den Menschen entstanden und nur er kann sie auch erhalten. Denn ohne Pflegemaßnahmen Vergrasen und verbuschen die Heideflächen bis hin zur Waldentwicklung. Nährstoffeinträge aus der Luft und durch Grünabfälle führen dazu, dass bestimmte Süßgräser wie die Drahtschmiele und das Pfeifengras gefördert werden und die Besen- und Glockenheide verdrängt wird. Pflegemaßnahmen dienen in erster Linie der Offenhaltung der Heide und dem Entzug von Nährstoffen. Beim Entkusseln werden per Hand mit Spaten, Sägen oder Astscheren aufkommende Pionierbaumarten wie die Kiefer, die Birke oder Traubenkirsche entfernt. Heidefläche

 

Dieser Aufgabe hatten sich in der letzten Februarwoche einige Mitglieder des Heimatvereins Augustdorf gestellt. Das bestellte gute Wetter für die Maßnahme war vorhanden und mit Tatendrang wurde eine Heidefläche am Rundwanderweg von Augustdorf und dem Dünenpfad in Angriff genommen. Die Fläche ist im Eigentum des Kreises Lippe und Teil des Naturschutzgroßprojektes (NGP) Senne und Teutoburger Wald. Die Maßnahme war Vorfeld mit dem Kreis Lippe Herrn Omilian Fachgebiet  Landschaft und  Naturhaushalt abgesprochen.

 

HeideflächeBirken, Kiefern und Traubenkirsche wurden an der heidebestandenen Böschung der ehemaligen Sandgrube entfernt. Die Ablagerungen von dem hauptsächlich dünneren Gehölzschnitt, wie Äste und Zweige wurde im Sohlenbereich der Grube als Totholzhaufen realisiert.

 

Im Laufe des Vormittags wurden die Kräfte durch frischen Kaffee und Brötchen nochmals mobilisiert und so mancher Teilnehmer konnte Bäume „ausreißen“. Nach Beendigung der Maßnahme konnten alle sagen, wir haben etwas geleistet und sind zufrieden mit dem Ergebnis. 

 

   

 

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Heidefläche am Rundwanderwegzurück