Nur wo Du zu Fuß warst, warst Du wirklich,
aber hinterlasse nichts außer Deinem Fußabdruck.....        

 

Reizvolle Landschaft im Herzen der Senne

Rundwanderweg I Länge ca. 20 km

Auszeichnung O

 

Vom Parkplatz am Dörenkrug führt der Weg (alternativ Parkplatz am Soldatenheim), über die  Pivitsheider Straße in Richtung Dorfmitte bis zur Einmündung „Am Zuschlag“, wo wir links einbiegen. Über die freie Fläche bietet sich ein herrlicher Blick auf das Dorf und auf den Teutoburger Wald mit dem Hermannsberg 363m und dem Stapelager Berg 365 m. Nach Überquerung des Lopshorner Weges geht es durch ein Waldgebiet mit Stileichen, vorbei am Waldfriedhof, welcher 1975 angelegt wurde. Folgt man weiter dem Rundwanderweg, erreicht man den Gedenkstein für den Augustdorfer Heimatdichter Ludwig Altenbernd geb. 24.11.1818 in Augustdorf, gest. 11.04.1890 in Detmold. Eine Tafel am Sterbehaus in Detmold, Grabbestraße 1, erinnert an den Dichter. Nach dem Durchqueren des  Wäldchens „ Eichenbruch“ genießt man den Blick über die weite Grünfläche und blickt im Sommer durch flimmernde Luft in die Weite. Nach dem Erreichen der Haustenbecker Straße biegen wir rechts ab nach ca. links 70 m und laufen entlang des Bärentals zum Oberen Furlbachtal, hier entspringt der 15 km lange Furlbach, der bei Kaunitz in die Ems mündet. Der Bach entspringt nicht einer Quelle sondern wird aus einem Sumpfquellgebiet gespeist. Die selteneren Pflanzenarten wie Moosbeere, Wollgras, Königsfarn, Sonnentau Riesenschachtelhalm haben hier ein zu Hause.Gedenkstein Ludwig Altenbernd

1849 entstand am Furlbach eine Wassermühle, die "Tütgemühle" oder auch "Alte Mühle" genannt, als Getreidemühle. Diese war bis 1925 in Betrieb, ab 1951 diente sie als ein Landschulheim. 1978 wurde sie abgerissen, heute erinnern nur noch die Mühlenteiche und die Staumauer daran.

Nachdem wir die Einmündung des Mühlenweges erreicht haben, liegen rechts die Benteiche. Diese sind durch Tonabgrabung, welcher für die Herstellung von Dachziegeln benötigt wurde, entstanden. Weiter führt uns der Weg zum Hochmoor, in welchem das Wollgrass dem Wanderer im Sommer freundlich zunickt vorbei am Golfplatz „Gut Welschof“ bis zur L 758. Nach einem kurzen Weg in östliche Richtung überqueren wir die Landstraße und treffen dort auf die Kreisgrenze des Kreises Lippe. Der Weg führt durch das Gehege der Exmoorponys. Die Ponys sind sehr genügsame und freundliche Tiere und werden als Landschaftspfleger für die Heideflächen eingesetzt. Durch das Naturschutzgebiet geht es weiter an Heideflächen vorbei zu den Biotopen, die von der Gemeinschaft für Naturschutz angelegt wurden. Am Ölbachtal entlang wird der aufgeschobene Wall, der den Truppenübungsplatz Stapel abgrenzt, erreicht. Rechts vom Weg grenzt die Jugendsiedlung Heidehaus. Der Wall ist die südwestliche Grenze des Übungsplatzes Stapel.

Am Wall gehen wir in nordwestliche Richtung bis zum Stapelerweg und erreichen die Waldflächen der Wistinghauser Senne. Seit Oktober 2011 werden dort Schottische Hochlandrinder eingesetzt, um dauerhaft mehr Licht und Wärme, durch Verbiss des Aufwuchses, an den Waldboden zu bringen. Damit sollen vor allem Arten gefördert werden, die in der historischen Heidelandschaft häufig im Gebiet vorkamen, mit dem Rückgang dieser Lebensräume seit Mitte des 19. Jahrhunderts immer seltener wurden und heute stark gefährdet sind.

Auf dem Sennerandweg / Lönspfad wandern wir in östliche Richtung, genießen immer wieder den Blick in die Tiefe der Senne „Sinedi- altes Heideland“. An der Schutzhütte des Heimatvereines Augustdorf, kann dieses besonders gut. Die Lippische Senne reicht im Nordosten bis an den ehemals preußisch-lippischen Grenzfluss „Menkhauser Bach“, im Osten wird sie durch die Fürstenallee zwischen Kreuzkrug und Schlangen abgeschlossen. In der Ferne zeigt sich der „Mäuseturm“, auch „Haustenbecker Turm“ (Baujahr. 1941, Gesamthöhe 41,5 m) genannt, das noch bestehende höchste Bauwerk in der Senne. Der Turm wurde früher als Wach- und Beobachtungsposten für die umliegende Landschaft genutzt. Die Senne umfasst etwa 250 qkm, 116 qkm Fläche, ca. die Hälfte, werden militärisch genutzt.

Die Senne ist geprägt von Sandboden, der bis zu 60 m in die Tiefe reicht. Das typische Landschaftsbild zeigt Heide-, Moorflächen und Wälder. Die Heide umfasste einst die gesamte Senne.

Vorbei an Lerchen, Birken, Buchen und Kiefern wird das Ende des Augustdorfer Rundweges, mit einem schönen Blick auf Augustdorf erreicht.

 

Zur Rast bieten sich alle Gastronomie Betriebe in Augustdorf an.

Rundwanderweg II Länge ca. 6 km

Auszeichnung     11

Vom Parkplatz der GNS wandern wir Richtung Osten auf die Kiefern zu. Hier kann man sich entscheiden, wie man den Weg gehen möchte.Geradeaus führt uns der Weg zum Gedenkstein - Ludwig Altenbernd-, wählt man die linke Variante, führt uns der Weg über das ehemalige Römergelände bis zum Sportgelände " Schlingsbruch ". Der Wanderweg 11 führt uns über das gesamte Sportgelände, vorbei am Grillplatz, bis zum "Ludwig-Altenbernd-Weg".

Benannt nach dem Heimatdichter "Ludwig Altenbernd" der viele Gedichte über die Senne und den Teutoburger Wald geschaffen hat. Geboren 24.11.1818 inAugustdorf, verstorben 11.04.1890 in Detmold.Wir folgen den Wegzeichen rechtsabbiegend bis zur "Alten Mühle".Alte Mühle

Erbaut wurde die Mühle durch August Böddecker im Jahre 1849 als Getreidemühle. Sie war bis ca. 1925 in Betrieb und wurde 1979 abgerissen. Beim Blick von der Brücke, kann man rechts an der Wand noch den Wellenstumpf sehen. Hier an der Mühle treffen wir auf das natürliche Bachtal des Furlbaches. An der Mühle ist die erste Aufstauung des aus Sickerquellen entstehenden Furlbaches. Das Naturschutzgebiet "Schluchten und Moore am oberen Furlbach" ist 205 ha groß. Davon liegen 84 ha in der Gemeinde Augustdorf. Dieses Gebiet ist Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere, die landesweit gefährdet sind. Unter anderem kann man den Eisvogel, die Gebirgsstelze und die Wasseramsel beobachten. Drei Fischarten des Furlbaches sind besonders hervorzuheben: die europaweit gefährdete Groppe, das Neunauge, und die Bachforelle. Der Furlbach mündet bei Kaunitz in die Ems.

An dieser Stelle treffen wir auf den Augustdorfer Rundweg O. Lingsabbiegend folgen wir diesem bis zur Haustenbecker Straße.  Jetzt biegen wir links ab, bis zur Heidestraße und folgen dieser bis zum Ende. Linksabbiegend der Auszeichnung Nr. 11 nach rechts folgend, gelangen wir, vorbei an dem Gedenkstein für Ludwig Altenbernd, wieder zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz auf dem Gelände der GNS (Gemeinschaft für Naturschutz Senne und Ostwestfalen Lippe e.V.).

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