Der Heimatverein hat eine Standarte

Im Vorstand wurde diskutiert, ob sich der Verein eine Standarte anschafft, um bei Veranstaltungen den Verein und Augustdorf adäquat präsentieren zu können.

Was sollte und müsste auf einer solchen Standarte dargestellt werden, um alles bildlich für den Betrachter zu erklären? Die Heimat, dass, was die Heimat ausmacht, Menschen, der Ort und den Verein ? 

Das Vorstandsmitglied Joachim Biere, wurde damit beauftragt, einen Entwurf für eine Standarte zu gestalten und Angebote ein zu holen.

Viele Bilder und Ideen wurden zu Papier gebracht, verworfen, erneuert, verändert, verbessert und mit dem Vorstand abgeklärt. Angebote wurden eingeholt und intensive Gespräche mit dem Hersteller geführt. Nach gut drei Monaten wurde die Standarte in Auftrag gegeben.

Den Zuschlag erhielt – Michelis Vereins- und Festbedarf – aus Hövelhof. Die Inhaberin, Frau Angelika Michelis, fügte die Ideen und Vorstellungen des Heimatvereins Augustdorf auf der Standarte  zusammen.

Die Bilder und das Wappen wurden auf den Stoff gestickt.

Auf der einen Seite wird das Augustdorfer Wappe abgebildet.

Standarte Wappen I
Standarte Bild II

Das Wappen wurde der Gemeinde Augustdorf am 25. Oktober 1951 durch die nordrhein-westfälische Landesregierung verliehen. Das Wappenbild mit goldenen Ähren, Plaggenhauen, Bienenkorb und lippischer Rose greift auf Symbole aus der Geschichte der Gemeinde zurück. Die 1779 beim Dorfkruge -Dörenkrug- angelegte und 1789 nach dem Grafen Simon August zur Lippe (+ 1782) benannten Sennekolonie trieb ausgiebig Bienenzucht und gelangte zu ertragreichen Äckern durch das sogenannte Plaggenhauen, d.h. Verbesserung der Böden durch ausgehobene Heidekrautstücke. Die Plaggenhauen sind einem in Augustdorf noch vorhandenen Arbeitsgerät nachgebildet.

Die weitere Seite beschreibt unsere Heimat mit Kiefern-  und Heideflächen, den darin lebenden Ziegenmelker und den Senner Pferden. Der Ort wird durch die evangelische `Alte Dorfkirche`, der `Alten Schule`, das Rathaus mit dem `Tanzenden Bauernpaar` / ein Geschenk der Partnerstadt Wanzleben und der GFM-Rommel-Kaserne dargestellt. Die alten Arbeitsschuhe nennen sich Holschken. Das Leben und die Geschichte ist ein langer Fluß und wird hier durch den Furlbach wiedergeben, dieser entspringt in der Senne.

Die Zugehörigkeit zur Sennelandschaft und dem ehemaligen Ort Haustenbeck, zeigt der Haustenbeckerturm.

Die Verbundenheit zu Lippe erklärt die Lippische Rose und das Hermannsdenkmal.

Die Aufgabe des Heimatvereins Augustdorf, „Altes zu erhalten und Neues zu Fördern“, wird durch dieses Bildnis gespiegelt.

Maifeier mit Standarte

www.michelis.de

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